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Änderungen im Investmentsteuergesetz 2018

Änderungen im Investmentsteuergesetz 2018

15.12.2017. Zum 01.01.2018 tritt das neue Investmentsteuergesetz in Kraft. Der Gesetzgeber will die Besteuerung von Fondserträgen vereinfachen und internationalem Recht anpassen. Steuerstundungen werden vermindert und der Staat kommt früher zu seinem Geld.

Eine echte Veränderung für den Anleger ist auch die zukünftige Besteuerung der Fondsanteile, die vor dem 01.01.2009 erworben wurden. Bis Ende 2017 gilt, dass dieser „Altbestand" steuerfrei veräußert werden kann. Das heißt, Gewinne aus der Veräußerung dieses „Altbestands" waren steuerfrei. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass Anleger mit Altbeständen diese noch in 2017 aus steuerlichen Gründen verkaufen sollten. Denn es gibt eine Übergangs- und Ausgleichsregelung. Die Altbestände werden steuerlich fiktiv am 31.12.2017 mit dem dann geltenden Marktwerten als veräußert angesehen. Die Veräußerungsgewinne hieraus sind steuerfrei. Für zukünftige Veräußerungsgewinne aus den Altbeständen gilt ein Freibetrag in Höhe von 100 TEUR pro Person. Für Direktanlagen sind keine Änderungen vorgesehen.